Meine Arbeit

In meiner Arbeit findet vorwiegend der personenzentrierte Ansatz von Carl Rogers, die hypnosystemische Beratung nach Gunther Schmidt, sowie NLP nach Richard Bandler und John Grinder Verwendung. Aber auch Steve de Shazer hat sehr hilfreiche Methoden in der Kurzzeittherapie hervorgebracht.  Bei der Wahl meiner Methoden richte ich mich gerne nach meinen Klienten und ihren Bedürfnissen. 

Aber was bedeutet das jetzt genau?

 

Ich habe eine Vielzahl an Methoden und Ansätzen erlernt, um Dich bei deiner Weiterentwicklung oder bei der Lösung eines Problems optimal zu unterstützen. In Kürze wirst Du auf meiner Webseite auch einen Reflexionsbogen zum Selbstausfüllen finden. Du bist herzlich dazu eingeladen, den Bogen dir herunterzuladen und dann bei mir einen Gesprächstermin zu vereinbaren, in dem wir uns das Ergebnis zusammen anschauen.

Außerdem werde ich monatlich einen Bereich meiner Arbeit näher vorstellen, damit du ein klareres Bild davon bekommst. Melde Dich für den Newsletter an, dann verpasst Du keine Neuigkeiten und Infos!

Bettina's Blog

Meine persönlichen Erfahrungen:


 

So, es ist jetzt einiges an Zeit vergangen seit der „10 Dinge in 10 Minuten“ Challenge. Für alle die den Beginn, oder überhaupt die ganze Challenge verpasst haben, findet ihr hier das Interview mit der Schrankflüsterin Regina Halbauer:
https://youtu.be/AIKOmiWKpJk .

Die Schrankflüsterin hat schon einmal eine Challenge gestartet in der sie jeden Tag für 10 Minuten 10 Dinge entsorgt hat. In dem Video hat sie mir erklärt worauf es ankommt und mit welchen Tipps und Tricks ich die Challenge am besten meistern kann.

 

Nun möchte ich euch erzählen wie es mir in den 40 Fastentagen ergangen ist. Falls ihr die Challenge live auf Facebook oder Instagram mitverfolgt (oder mitgemacht) habt, könnt ihr mir auch sehr gerne eure Erfahrung aus der Zeit berichten.

 

In den ersten Tagen habe ich mich massiv durch das Zeitlimit stressen lassen. Ich hatte Angst in den 10 Minuten keine 10 Dinge zu finden und bin ganz aufgescheucht durchs Haus gelaufen. Ich habe mir fast mehr Gedanken darüber gemacht, was ich tun soll falls ich in den 10 Minuten keine 10 Dinge finde. Soll ich dann einfach die Zeit verlängern, oder den Tag als gescheitert erklären? Muss ich ihn dann hinten dran hängen?

Immer wieder kam auch die Frage auf, ob ich denn überhaupt 400 Dinge finde, die ich nicht mehr brauche. Und was ist, wenn ich mich von etwas trenne und ich vermisse das dann später?

 

Aber nach ein paar Tagen habe ich bemerkt das ich auf den Timer vergessen habe und das hat die ganze Situation wesentlich angenehmer gestaltet. Ich habe natürlich nach wie vor darauf geachtet das ich die 10 Dinge möglichst zügig finde, aber es war ab dann egal ob ich dafür 7 oder 12 Minuten brauche.

 

An manchen Tagen habe ich tagsüber ganz zufällig im vorbei gehen meine 10 Dinge gefunden und an manchen Tagen war ich richtig überfordert weil ich gar nicht wusste wo ich noch aussortieren und schauen soll. An diesen Tagen hat es mir dann sehr geholfen mich an die Tipps von der Schrankflüsterin zu erinnern. Sie hat mich am Beginn daran erinnert, das jeder Zettel und jedes Gummiringerl das man weg gibt schon zählt. Dann hab ich einfach meine Visitenkarten und das Adressbuch durch sortiert. Das macht dann zwar optisch keinen Unterschied im Haus, aber ich finde dann beim nächsten Mal das was ich suche viel schneller.

 

Im Wohnzimmer ist optisch am meisten passiert. Das hat auch ein Besuch während der Challenge kommentiert. Es wird leerer und übersichtlicher. Wobei unser Haus nach wie vor so voll gestellt ist, das ich diese Challenge sicher noch 3 Mal machen könnte. Das ist etwas was ich mir zu Beginn gar nicht vorstellen konnte. 400 Dinge klang so unglaublich viel, aber jetzt weiß ich, das war erst der oberflächliche Anfang.

 

Die Challenge hat aber nicht nur die Optik in meinem zu Hause geändert, sondern auch mich und meinen Blick auf die Dinge.

Mein Baby hatte vor kurzem seinen ersten Geburtstag und es hat natürlich von der ganzen Verwandtschaft ganz viele Geschenke bekommen. Früher wäre ich damit voll überfordert gewesen und die Geschenke wären ewig in der Gegend herum gestanden weil ich nicht gewusst hätte wohin ich sie geben soll. Diesmal aber habe ich gleich eine Kiste genommen und am nächsten Tag all die Spielsachen aussortiert die ihn das letzte halbe Jahr über nicht interessiert haben. Die haben wir dann zum Henry Laden (Rotes Kreuz , siehe Link unten) gebracht. Ich möchte auf jeden Fall darauf achten, das es nicht noch mehr Dinge werden.

https://www.roteskreuz.at/niederoesterreich/ich-will-helfen/second-hand-shops 

 

Fazit: Diese Challenge (wie fast alle die ich bis jetzt gemacht habe) hat mich verändert. Nicht nur mich, sondern auch meine Sicht auf die Dinge. Darauf was wirklich wichtig ist und was auch einfach weg kann. Es gab Momente in denen ich mich fast geniert habe für die Dinge die ich habe. Manche Sachen wollte ich gar nicht abfotografieren. Aber auch das gehört zu mir und das ist auch gut so. Ich werde auf jeden Fall weiter ausmustern und aussortieren. Mein nächstes Projekt wird mein Gewandkasten sein :)

 

Mich würde interessieren wie es dir damit gegangen ist und ob es Selbstexperimente und Challenges gibt, bei denen du gerne hättest das ich die ausprobiere. Schreib mir für beides sehr gerne eine Nachricht, ich freue mich darauf von dir zu lesen!



Alles Liebe

Deine

Bettina Huebner-Hörmann

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